mardi 26 mai 2009

Impressions finales


Ein gelungener Roman
Sasa Stanisic erzählt am Anfang von dem Alltag eines kleinen Jungen in Jugoslawien. Sein Leben scheint gewöhnlich zu sein, seine Familie, die Beerdigung seines Opas, die Schule, seine Freundin... Die große Genauigkeit der Beschreibung trägt dazu bei, dass wir uns in der Geschichte wieder erkennen. Außerdem ist seine Familie liebenswert, das hat zur Folge, dass der Leser Lust hat, weiter zu lesen.
Am Anfang ist die Geschichte chronologisch aber im Lauf des Textes wechselt der Erzähler Gegenwart und Vergangenheit ab. Der Leser hat das Gefühl, dass er in dem Kopf von Aleksandar ist. Wir können daraus schließen, dass er verloren ist.
Der Krieg und die Flucht aus Jugoslawien sind keine fröhlichen Ereignisse, trotzdem schafft der Humor es, uns zum Lachen zu bringen. Zum Beispiel sind die Titel humoristische Anspielungen auf das, was in dem Kapitel geschrieben wird.
Die Form unterscheidet sich von den klassichen Romanen, das heißt, der Autor schreibt zum Beispiel wie in einem Gedicht, er überspringt Zeilen, er benutzt Anführungszeichen.
Dieser Roman ist allen Lesern zugänglich, er ist wunderbar !
Elise und Margaux
Der Roman « wie der Soldat der Grammofon repariert » hat uns sehr gefallen. Von Anfang an sind wir gespannt, weil dieser Autor sehr jung und kreativ ist. Alles, was er erzählt, ist traurig, aber er kann es lustig machen! Sasa benutzt viele Metaphern, Bilder, und zeichnet eine entspannte Atmosphäre, obwohl das Thema seriös ist. Deshalb empfehlen wir dieses Werk, (ja! Wir dürfen nicht vor dem Wort Angst haben!), denn es ist die Geschichte mit einem großen G! Wir möchten noch dazu hinzufügen, dass dieses Buch die jungen und die künftigen Generationen über die schrecklichen Folgen des Kriegs informiert. Was uns betrifft, wir denken, es ist ein Buch, um sich an diese hässliche Aktion in Europa zu erinnern. Zum Schluss können wir sagen, dass dieses Buch empfehlenswert ist.
Louis und Léo
Ce roman est fascinant et unique en son genre, aussi quand on pense on est dans un film faux, au début. Tout est différent qu’on est habitué à d’autre livres et se familiariser avec le livre est une question d'habitude.Par exemple les titres, ils sont comme résumé, si je comprends bien. Par-là ils sont tellement exceptionnels, ils sont fascinants et pas simples, abrutissants ou frappants. Mais c'est varié.Par-là le narrateur est un enfant, on reçoit une impression intéressante de l' entourage et de la guerre. L’entourage est décrit de façon partiellement drôle, ce que donne envie de lire.Plus tard, quand Aleksandar est adulte, en principe, il se tient très obstiné et avec humour pour le lecteur et la lectrice (par exemple il a parlé avec la Drina qui lui a repondu). Tout compte fait, ce roman est un peu particulier et je suis du même avis que Christine Westermann (voir au verso du livre).
Felix Waitschies
Le roman m'a beaucoup impressionnée, parce que j'étais fascinée par la capacité de l'auteur. Souvent, il a réussi à décrire des situations sérieuses avec des mots amusants, quoique sûrement ses expériences n'aient pas été toujours bien pour lui. Mais entretemps, quand j'étais en train de lire, c'était parfois difficile de comprendre toutes ses intentions parque qu'il y avait beaucoup d'idées turbulentes dans une seule phrase. Je ne peux plus oublier la femme Milica ou la tante Taifun. Je ne sais pas pourquoi, mais peut-être parce qu'Aleksandar choisissait des mots si drôles pour eux. A cause de son histoire avec la petite Asija, on voulait lire jusqu' à la fin pour apprendre un "happy end"....Mais j'aime le livre quand même.
Sophie

Le roman « Wie der Soldat das Grammofon repariert », écrit par Sasa Stanisic, me plaît beaucoup, parce qu’il est imaginatif. On partage une grande vue d’ensemble de la vie et de l’habitude des habitants de Visegrad, qui vivent la vie, sans soucis au début. Ils vivent dans une grande et joyeuse collectivité et ils utilisent chaque circonstance pour faire la fête ensemble. Les habitants s’accommodent des choses qu' ils possèdent, c’est très bien. On apprend beaucoup d’impressions d’une vie qu’on ne peut pas imaginer en Allemagne. Les sentiments d’Aleksandar sont très circonstanciés. J’adore comme l’auteur décrit les relations entre les différents caractères , par exemple entre Opa Slavko et Aleksandar. Chaque personne a des singularités amusantes, qui les caractérisent. Mais, il y a aussi une crise brutale dans cette vie insouciante. Une guerre cruelle produit peur et frayeur chez les habitants. Cette situation terrible amène le lecteur à réagir, parce qu’on ressent beaucoup d’impressions sur la guerre, qu’il faut intellectualiser. La frayeur de la guerre domine une grande part de la vie cordiale. Au début c'était facile pour moi de lire ce livre, parce que je trouve la touche de l’auteur très intéssante. Il combine beaucoup de raisonnements et il change souvent le ton. Il parle souvent sur la curiosité et l’envie d’inventer d’Aleksandar. Cependant, je trouve que Sasa Stanisic écrit trop de détails, quand il décrit la famille et l’environnement d’Aleksandar. En raison de la grande ampleur on ne peut pas lire cette livre rapidement. Quand la guerre commence le roman charme le lecteur et c’est facile de le lire.
Arne Kosmetschke

Normalement, je déteste la première page d'un livre. C'est difficile d'écrire un bon début pour un histoire. Mais - surprise! Le début du livre de Sasa Stanisic fait plus qu´essayer d'être existant. Il était génial. Ce début m'a beaucoup fasciné et je pense que la première page dit le plus de ce livre. Après que je l'ai lu, je peux dire: Lisez ce livre, c'est une nouvelle forme de parler parce que pendant la lecture on pense qu'on est le petit Aleksander. Ulrike Witt

Quand j'ai commencé à lire ce livre, j'étais fascinée. Cette forme d'écriture était existante, différente. Mais après ce début, j'étais un peu déçue. L'histoire était encore intéressante, mais je n'ai pas pu me mettre à la place d'Aleksander. Généralement, le livre était extraordinaire parce que les caractères sont très intéressants, mais je ne me suis pas sentie comme "dans l'histoire".
Josefine Fenski

Asija

Asija ist Aleksandars Freundin aus der Kinderzeit, die er seit zehn Jahren nicht gesehen hat, als er sie telefonisch sucht. Heute sollte sie zwanzig Jahre alt sein. Er hat schon sechs Briefe an sie geschrieben. Er probiert verschiedene Telefonnummern anzurufen, das zeigt, dass er total hoffnungslos ist, aber auch, dass er immer an sie denkt und, dass er nicht aufgeben will. Am Ende des Buches weiß man nicht, was mit Asija passiert ist. Aber wir können annehmen, dass sie die Frau ist, die Aleksandar anruft. Man weiß nicht, ob es eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Aleksandar wird. Das ist komisch, dass es kein richtiges Ende gibt.
Camille B und Victoria.


Asija ist eine Freundin, an die Alek mit einem rührenden Ton schreibt. Er spricht nämlich über die Zensur in Jugoslawien mit einem Ruf an den Briefkontrolleur : « DENN ICH BIN KLEINER ALS 1,60m UND MIR VERRÄT NIE JEMAND MILITÄRISCHE GEHEIMNISSE ». Also ist Asija eine Vertraute, der Alek seinen Alltag erzählt. Die Tatsache, dass Alek nicht weiß, ob der Brief geschickt wird, unterstreicht die Intensität des Buchs. Außerdem wird Sasa Stanisic sehr lustig.
Manon



Asija ist für Aleksandar sehr wichtig : während des ganzen Romans sucht er sie. Man kann sehen, dass er an ihr hängt, weil er bereit ist, sein ganzes Geld auszugeben, um ihr einen Brief zu schicken, obwohl er nicht sicher ist, dass der Brief zu ihr kommen wird. Danach ruft er viele Personen an, um sie zu finden, obwohl es wenige Chancen gibt.
Diese Geschichte sieht wie eine verlorene und unwichtige Suche aus aber am Ende sehen wir, dass er endlich Asija wiederfindet. Deshalb, als er den Anruf bekommt, ist er wie im Paradies.
Also kann man sagen, dass Asija der Lebensgrund von Aleksandar ist.
Julien et Paul


Aleksandar ist verloren, jeden Tag sucht er seine Asija, weil die Liebe vor dem Krieg geboren ist und in Aleksandars Herzen geblieben ist. Zehn Jahre nach dieser Geburt macht Aleksandar alles, um sie wiederzutreffen. Das Leben von Aleksandar dreht sich um Asija, er schickt ihr Geld, schreibt ihr jden Tag Briefe, sucht einen Weg, um Kontakt zu ihr zu haben. Er fährt nach Sarajevo, ruft sie aber das klappt nicht.
Es ist sehr traurig, es zu lesen, weil wir eine verlorene Liebe sehen, eine Liebesgeschichte, die vom Krieg zerstört war. Die ganze Traurigkeit, die in Aleksandars Herzen steht, liest man im Buch. Wir haben Lust, dass sie wieder zusammen sind. Es ist unerträglich , wenn es nicht klappt.
Louis Genoud

Asija ist das einzige Verhältnis mit der kleinen Stadt Visegrad. Der Leser muss ganz einfach lächeln, als Alexander den Brieföffner bezahlt: so süß! Aber diese Situation ist tragisch : eine Zensur findet statt. Der Leser hat widersprüchliche Gefühle: das ist das Schöne an diesem Buch!
Adélie ROMEY
Asija ist die Liebe seines Lebens. Er schreibt nämlich "eine sehr wichtige Person", aber der wichtigste Satz ist wahrscheinlich "meinen Frieden finde ich nicht, solange ich nicht weiß, was mit meiner Asija ist.": sie gibt seinem Leben einen Sinn.
Rund 10 Jahre lang voneinander getrennt. Trotzdem will er unbedingt Kontakt mit ihr wiedernehmen.
Das Ende fand ich sehr gut geschrieben, da ich im Stress war, zu wissen, ob sie etwas antwortete, ob sie wirklich Asija war.
Die Sätze über die Liebe fand ich faszinierend. Rührend und sehr schön.
Leslie.
Ich finde den Charakter von Asija sehr interessant, weil ich die Gefühle des Autors schätze. Ich tausche meinen Platz mit dem von Alexandar, und ich sehe mich mit allen Nummern, die ich in Sarajevo finde, telefonieren. Ich denke an alles, was ich erfinden könnte, den Tod, die Liebe, und alles, was sie in zehn Jahren hätte machen können. Ja, ich finde diesen Charakter sehr interessant, weil ich mich an Alexandars Stelle vorstellen kann, und ich finde, dass dieses Buch ein gutes Buch ist, weil ich mich mit diesem Mann identifizieren kann. Ich bin noch kein Bosnier, ich hab' noch keinen Krieg erlebt, aber das ist mit Menschlichkeit, Intelligenz und Realität geschrieben.
Eloas

Asija scheint, die einzige zu sein, die Aleksandar fördert, zu leben. Er gibt viel Energie aus, um sie wiederzufinden und um zu wissen, wo sie ist und wie sie lebt.
Die Tatsache, dass er immer seine Telefonnummer wiederholt und die Nachrichten, die er ihr hinterlässt, betonen seinen Wunsch, Asija wiederzusehen. Die Metapher mit dem Frieden zeigt auch, dass er sich um sie Sorgen macht und sie sehen will, wie den Frieden. Asijas Bild ist sehr rührend, finde ich.
Stéphanie
Asija spielt eine wichtige Rolle für Aleksandar : sie ist nämlich seine Jugendfreundin und die einzige Verbindung mit seiner Kindheit. 10 Jahre lang sieht er Asija nicht mehr, aber er verliert die Hoffnung nicht, sie wiederzufinden. Es zeigt, dass er sehr an ihr hängt. Sie ist nicht im Mittelpunkt des Geschehens, aber sie ist trotzdem wesentlich für die Entwicklung der Geschichte. Sie ist auch die letzte Person, mit der der Roman endet.
Louise und Margot

Asija hat eine wichtige Rolle in dem Roman, insoweit Aleksandar Kontakt mit seiner Heimat durch die Briefe behält, die er ihr schreibt. Obwohl Oma Katarina ihm Informationen gibt, weiß Alexandar nichts, was Asija betrifft, weil es eine Zensur in Bosnien gibt. Es ist ein Mittel für Sasa, die Lebensbedingungen und die Unterdrückung in Bosnien darzustellen. Es ist wichtig, insoweit man sich seine eigene Meinung bilden kann : das bringt nämlich den Leser zum Nachdenken. Als Asija verschwindet, rät man die Liebe zwischen den zwei Jugendlichen. Es deckt ihre enge Beziehung auf, deshalb kann man den Ausgang erraten.
Clémence

die Bilder (Seiten 298-302)

Ein Satz. Ein anderer Satz. Noch ein Satz. Und kein Verhältnis miteinander. Eine lockere Bildfolge. Bildwahl: verwirrend. Eine versteckte Botschaft? Schwer zu wissen … Nur Hypothesen. Vielleicht ein Wunsch: ein Krieg ohne Blut und ohne Gewalt. Seine Kindheit zurückfinden. Untrennbare Sachen trennen. Total unverständlich. Das Buch lässt keinerlei roten Faden erkennen. Wie empfinden wir diesen Wechsel der Bilder? Jeder Leser hat seine eigene Interpretation. Für uns explodieren die Sätze wie Schüsse. Der Krieg hat sicher den Autor geprägt, der nun versucht, die Brutalität des Krieges zu übertragen.

Camille S. und Ludivine


Beim Lesen dieser Bilder ist man erstaunt. Am Anfang versteht man gar nicht, was es bedeutet. Aber nach und nach bekommt man die Idee, dass der Erzähler gerade dabei ist, zu träumen. Deshalb erklärt sich dieser Wechsel der Bilder viel leichter : es ist eine Liste von Dingen, die der Erzähler sich wünscht, aber die auch unmöglich sind. In der Tat soll man in die Vergangenheit zurückkehren, um Opa Slavko wiederzusehen, der ja am Anfang des Buchs gestorben ist. Alles ist unmöglich. Einerseits zeigt es noch einmal, dass Aleksandar am besten träumen kann, aber andererseits ist es sehr pessimistisch, was die Zukunft betrifft : wenn man sich nur unmögliche Sachen wünscht, wird das Leben nicht sehr angenehm. Vielleicht betont es auch, dass Aleksander von dem Krieg geprägt worden ist.
Cloé


Dieser Auszug ist unerwartet, insoweit der Autor einen Wechsel der Bilder schreibt. Während des Lesens fühlt man sich verunsichert. Was diese Metaphern bedeuten ist nämlich schwierig zu verstehen. Aber dank diesem Stil ist der Leser gezwungen, zu überlegen. Nach und nach wird man sich dessen bewusst, dass es sich um einen Traum handelt. Es ist, als ob Aleksandar sich an angenehme Ereignisse erinnerte. Man hat das Gefühl, dass er eine ideale Welt erfinden will. Also zeigt das Kind vielleicht, dass er ein anderes Leben haben möchte. Zum Schluss ist dieses Ende sehr komisch und man kann sich fragen, was sich hinter diesen Bildern verbirgt...
Lucie


Am Anfang dieser Wechsel der Bilder kann man sie für eine ideale Liste oder für eine Weihnachtsliste halten, weil sogar die strenge oder die gefährliche Sachen verbessert werden : z,B“Pistole nicht geladen“ oder „zehn waffenlose Soldaten“, diese Sätze betonen die Wünsche von dem Erzähler. Manchmal gibt es nur ein Wort oder einen Namen wie „Spiegelbild“ oder „Asija“, so dass Sasa den Akzent darauf legt, als ob er zeigen wollte, dass er Wert auf diese Dinge legt.
Mit dieser lockeren Bildfolge teilt er uns die auffälligen Elemente von seinem Leben mit.
Flora


In den Seiten 298 bis 302 gibt es eine lange Liste. Am Anfang versteht man nicht warum, weil der Titel des Kapitels normal zu sein scheint. Aber wenn man gut alle Zeilen des Kapitels liest, kann man sehen, dass Aleksandar uns eine Welt beschreibt. Seine Vorstellung einer idyllischen Welt. Man kann denken, dass Aleksandar wenige Sachen brauchte, um glücklich zu sein. Aber es gibt Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind die wichtigsten Sachen, die in Aleksandars Leben sein müssen, wie Asija. Man kann sehen, dass Aleksandar über viele Themen spricht : Jugoslawien, Familie, Gegenstände wie Kerzen oder Bücher, Krieg, Nachrichten wie Neil Armstrong auf dem Mond... Für mich ist Aleksandar am Anfang dieses Kapitels nostalgisch und er träumt von einer Welt, die leider nicht existiert, mit einem friedlichen Jugoslawien und Asija.
Lucas

jeudi 21 mai 2009

Das Leben in Deutschland

Die Flucht nach Deutschland ist eine Folge des Krieges. Alles geschieht sehr schnell. Sofort. Nach zwei Zeilen ist es vorbei. "wir fahren weg". Da er sich gezwungen fühlt, weggzugehen, empfindet er in Deutschland kein Nationalgefühl:"ich freue mich für fünf Nationalmannschaften". Die Briefe an Asija zeigen, dass er sich nach seinem Land sehnt. Er lebt ja hier ohne seine Familie, die nach Amerika geflogen ist und ohne seine Freunde, die in Jugoslawien geblieben sind. Der Ton wird dunkler und pessimistischer. Er schildert ein schlechtes Bild von Deutschland, wo es Vorurteile gegen Ausländer gibt. Für ihn war es früher in Deutschland besser. Der Abbau der Mauer ist verantwortlich für alles, für AIDS oder sogar für einen Stromausfall. Das Motiv des Todes überwiegt. Er entdeckt nun eine neue Welt, in der es sehr schlechte Nachrichten gibt, und zeigt dem Leser ein neues Bild der Wiedervereinigung. Aleksandar sieht vor der BRD, dem schlechten Teil Deutschlands, erschrocken aus. Alles hat ein Ende. "Ich warte, dass ich verschwinde" sagt dieser Heimatlose. Rührend.
Classe bilingue

Im kurzen Kapitel « Wie man verschwindet » sehen wir einen Aleksandar, der überhaupt nicht in Stimmung ist. AIDS wurde nämlich “ins bessere Deutschland” eingeführt, “alles Schlimme [kommt] zu [ihnen]” seit dem Fall der Mauer…Alles sieht schlecht aus und rauhe Wörter wie “schiebt sich Tante Taifun in den Arsch” oder “Virus, und Blut, und tödlich”werden benutzt : wir hoffen, dass es unserem Helden, der seinen Opa im Kerzenlicht zu sehen glaubt, bald besser geht…
Flora und Leslie

mardi 12 mai 2009

Die Schilderung des Krieges

« Spielregel. »
Ist der Krieg nur ein Spiel? Natürlich nicht. Aber so beschreibt ihn Sasa . Es ist schwierig und gefährlich. Aber er schafft es.
Im Gegensatz zum Anfang sind diese Seiten sehr interessant aus vielen Gründen.
Die Kinder machen spielend am Krieg mit, und es trägt zur komischen Seite der Situation bei. Es zeigt auch den Krieg an. Die Männer machen nämlich Krieg , aber... ist es wirklich, um zu spielen? Ist es unnützlich? Nur ein Kindertraum?
Vielleicht können wir auch diese Kinder als unmenschliche Männer sehen....Jungen, die am Krieg lächelnd mitmachen? Zum Glück ist Asija hier...Ein junges Mädchen, das manchmal weint, und das der Geschichte ein bisschen Menschlichkeit gibt. Ja: wir sind im Blut der Kämpfer verloren, und jetzt sehen wir die Tränen eines Mädchens, das vor dem Krieg erschrickt.
Mit dem Bild, das Sasa uns von dem Krieg gibt, will er auch sicher die neue Generation vor dem Krieg ekeln. Vielleicht ein Spiel...Aber ein Spiel mit viel Blut, Gewalt und Tränen.
Es ist besser, zu Hause zu spielen...Aber wir sollen immer denken, dass es nur ein Spiel ist. Keine Realität.
Diese Botschaft hat der Autor mit viel Talent geschickt.
Bastien


Sasa beschreibt mit großer Genauigkeit den Krieg bei den Zivilen. Das heißt, er will nicht die Soldaten brav zeigen, sondern die richtige Situation, die die Soldaten oft benachteiligt. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund, insoweit er schreibt, was er gesehen hat.
Sein Roman ist aus der Perspektive des Kindes geschrieben, denn der Stil ist spontan und ehrlich.
Wir haben ein ganz neues Bild des Kriegs. Dank dem Kind wird der Ton leichter und der Krieg scheint nicht so schwer und stark für Aleksandar zu sein. Er nimmt ihn nämlich als Spiel. Alle Details beeindrucken uns.
Camille S. und Ludivine

Dieser Auszug aus dem Roman ist interessant, weil er die Realität des Kriegs zeigt und, weil es die Meinung einer Person gibt, die diesen Krieg erlebt hat. Es ist auch komisch und lustig, weil der Autor, der den Krieg erlebt hat, hier mit seinem besten Freund spielt, als ob sie einen Krieg machten. So gibt es dramatische Ironie, weil die Kinder nicht verstehen, dass dieses Spiel ihr Leben zerstören kann. Also hat mir dieser Auszug mehr gefallen als der erste.
Julien

Diese Textstelle ist ein wichtiges Kapitel, insoweit es das erste Mal ist, dass Sasa das Thema des Kriegs anschneidet. Es ist interessant, den Krieg in Jugoslawien durch den Blick eines Kindes zu entdecken. Obwohl Aleksandar versteht, dass etwas Ungewöhnliches geschieht, bleibt er ein Kind mit seinen Träumen und seinen Kinderspielen. Trotzdem ist die Sprache schwer zu verstehen, deshalb stellt man sich nicht wirklich das Leben in Kriegszeit vor. Die Waffen, der Krach, die Panzer, die Soldaten, das Gefecht tragen zur ängstlichen Atmosphäre bei. Es bringt den Leser zum Mitempfinden und zwingt ihn zu überlegen. Man wird sich nämlich dessen bewußt, dass die Realität dieser Zeit furchtbar war.
Lucie und Clémence

In diesem Kapitel zeigt der Autor uns ein sehr naives Bild von dem Krieg. Er erzählt das wie eine banale Sache mit einer Lockerung der Sprache, deshalb verstehen wir, dass er gar nichts begreift. «Draußen löste eine hupende Hochzeitgesellschaft die Stille ab. »Die Erzählung lässt keinerlei roten Faden erkennen, aber ist mit einem lebendigen und abgehackten Stil geschrieben, und es erregt unsere Aufmerksamkeit. Der Autor erzählt diesen Krieg wie ein Spiel, deshalb erregt es bei uns Mitleid mit einem Kind, das verloren ist.
Paul Mouton und Louis Genoud


In diesem Auszug haben wir den Eindruck, dass der Krieg zum Alltag gehört. Je weiter der Roman fortschreitet, desto wichtiger ist die Rolle des Krieges. Der Stil betont diese Rolle : er war humorvoll, angenehm zu lesen... Jetzt ist er lebendiger und abgehackter. Deshalb empfinden wir den Krieg, als ständen wir im Mittelpunkt des Geschehens. Die Tatsache, dass die Waffen und die Soldaten in den Alltag eingedrungen sind, zeigt auch, dass der Krieg und die Gewalt eine große Bedeutung im Alltag und in der Kindheit bekommen haben. In der Tat haben die Mütter eine große Rolle in diesem Auszug, während die Kinder zusammen spielen, als ob sie Soldaten wären.
Cloé und Camille B.

Ich finde, dass die Stimmung sich verändert hat. Im Vergleich zu dem Anfang des Buchs ist der Krieg anwesender. Er wird jetzt viel mehr beschrieben: je mehr der Roman fortschreitet, desto mehr Soldaten, Waffen und auch Gewalt treffen wir.
Der Alltag der Bevölkerung ist rührend. Die Spiele der Kinder, die Angst der Mütter und die Tatsache, dass Aleksandar sich um Asija kümmert und sich Sorgen um sie macht, wenn sie traurig und ängstlich ist, stehen im Widerspruch zu der Gewalt der Soldaten. Sicher, weil die Gefühle der Bewohner deutlich sind, im Unterschied zu den Soldaten, die sich unerbittlich und gewalttätig benehmen. Dieser Auszug bewegt mich. Auf Deutsch finde ich immer das Buch schwer zu lesen und habe den Eindruck, dass ich nicht viel verstehe, aber die französische Übersetzung gefällt mir, der Stil ist nicht zu kompliziert …
Stéphanie

Im Kapitel "Was wir im Keller spielen..." steht der Krieg im Mittelpunkt des Geschehens. Der Alltag der Familie hat sich total verändert, da Soldaten bei Aleksandar wohnen, da Waffen und Kriegsachen überall in der Wohnung sind, da es Krach draußen gibt und innen Stille, "die die Zähne fletscht". Aber Aleksandar, der "Artillerie" im Keller mit Freunden spielt, findet trotzdem positive Elemente in dieser dramatischen Situation: zB seine Asija, die für ihn "strahlt". Sie wird wahrscheinlich noch eine Rolle in der Geschichte spielen...
Leslie.

Der Krieg hat einen großen Einfluss in diesem Kapitel, der in der Mitte des Romans ist. Es gibt immer eine Mischung von Realität und Fiktion: einerseits spielen die Kinder Krieg und es gibt Blut, als ein Kind sich an der Nase weh tut, andererseits leben sie mit Soldaten und es gibt Blut, als ein Mann, Ibrahim, getötet wird. Aber in diesem Kapitel ist der Ton härter, der Humor schwarzer. Der Stil, der abgehackt ist, und die Sprache der täglichen Rede zeigen auch, dass der Krieg aus der Perspektive eines Kindes gesehen wird.
Pauline

In diesem Kapitel hat sich die Situation viel verschlechtert. Trotzdem spielen die Kinder weiter und Aleksandar stellt immer noch naive Fragen . Aber ich habe den Eindruck, dass der Blick von Aleksandar sich entwickelt. Es kann sein, dass er die Folgen von der Anwesenheit der Soldaten zu Hause wahrnimmt. Was mich betrifft, ich habe gefunden , dass das Verständnis dieses Kapitels schwieriger war als im ersten Teil, deshalb bedauere ich, nicht in der Übersetzung nachgeschlagen zu haben .
Flora

Dieses Kapitel zeigt, wie das Kind den Krieg miterlebt.
Wir sehen den Krieg durch die Augen von Aleksandar, einem kleinen Jungen, der die Situation für ein Spiel hält. Er beobachtet das Benehmen der Soldaten, und das Vorhandensein der Waffen, das heißt Maschinengewehre, schwere Geschütze, Panzer... und interpretiert es als etwas Lustiges. Deshalb machen die Kinder das Gleiche im Keller, indem sie Mannschaften gründen; „Auch heute Nachmittag gab es ein Gefecht, sogar Zoran spielte mit, natürlich als Kommandant. Edin war bei der anderen...“. Je weiter der Roman fortschreitet, desto mehr wechselt der Autor die Wirklichkeit und das Spiel der Kinder ab.
Der Autor unterstreicht auch die Tatsache, dass Aleksandar die politische Situation nicht versteht. Er wird von den Soldaten beeindruckt, beschreibt die Waffen mit Genauigkeit, aber er kann nicht sagen, was es für ihn bedeutet. Der Autor legt also den Akzent auf die naiven Betrachtungen und die Unschuld des Kindes.
Der kleine Junge nützt auch die Situation des Krieges aus, um sich wie ein Held zu benehmen. Er versucht zum Beispiel Asija zu trösten, wenn sie weint, und er zeigt sich stark.
Margaux & Elise

jeudi 7 mai 2009

das Bild der Kindheit : Alltag und Schule

Der Autor legt den Akzent auf die Welt der Kindheit und gibt dem Leser das Gefühl, dass es sich nur um einfache Ereignisse handelt. Mit dem Blick des Kindes unterstreicht der Schriftsteller die Tatsache, dass der Krieg nicht so wichtig -sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen -ist. Außerdem betont der Autor, dass das politische Klima nicht in die Welt der Kindheit eintritt. Der Staat und die Schule dienen der Propaganda (wir sehen Tito überall), aber Aleksandar lässt sich nicht beeinflussen und nimmt die Politiker auf den Arm. Die Perspektive eines Kindes trägt zur Lockerung der Stimmung bei und ermöglicht, dass der Leser sich mit dem Kind identifiziert . Wir wissen nicht, ob das Kind die politische Situation um ihn herum versteht; er wirkt unbekümmert und sorglos. Der Stil ist immer so interessant und humorvoll , aber es gibt zu viele Anekdoten auf einmal.
Classe de 1ère bilingue

mercredi 6 mai 2009

organisation des rencontres avec les allemands et avec l'auteur

  • mercredi 27 mai: les jeunes allemands arrivent en France
  • jeudi 28 mai : première rencontre de 11h30 à 13h entre les lecteurs allemands et français au lycée , repas à la cantine à 13h15
  • vendredi 29 mai :rendez-vous en fin de matinée au Lycée pour manger à 11h50 puis rendez-vous à la Villa pour rencontrer Sasa à 14H.
  • Les jeunes allemands seront logés sur le campus de la Doua.
  • samedi 30 mai: Vous êtes invités aux Assises. La table ronde a lieu à 18h30.