jeudi 21 mai 2009

Das Leben in Deutschland

Die Flucht nach Deutschland ist eine Folge des Krieges. Alles geschieht sehr schnell. Sofort. Nach zwei Zeilen ist es vorbei. "wir fahren weg". Da er sich gezwungen fühlt, weggzugehen, empfindet er in Deutschland kein Nationalgefühl:"ich freue mich für fünf Nationalmannschaften". Die Briefe an Asija zeigen, dass er sich nach seinem Land sehnt. Er lebt ja hier ohne seine Familie, die nach Amerika geflogen ist und ohne seine Freunde, die in Jugoslawien geblieben sind. Der Ton wird dunkler und pessimistischer. Er schildert ein schlechtes Bild von Deutschland, wo es Vorurteile gegen Ausländer gibt. Für ihn war es früher in Deutschland besser. Der Abbau der Mauer ist verantwortlich für alles, für AIDS oder sogar für einen Stromausfall. Das Motiv des Todes überwiegt. Er entdeckt nun eine neue Welt, in der es sehr schlechte Nachrichten gibt, und zeigt dem Leser ein neues Bild der Wiedervereinigung. Aleksandar sieht vor der BRD, dem schlechten Teil Deutschlands, erschrocken aus. Alles hat ein Ende. "Ich warte, dass ich verschwinde" sagt dieser Heimatlose. Rührend.
Classe bilingue

Im kurzen Kapitel « Wie man verschwindet » sehen wir einen Aleksandar, der überhaupt nicht in Stimmung ist. AIDS wurde nämlich “ins bessere Deutschland” eingeführt, “alles Schlimme [kommt] zu [ihnen]” seit dem Fall der Mauer…Alles sieht schlecht aus und rauhe Wörter wie “schiebt sich Tante Taifun in den Arsch” oder “Virus, und Blut, und tödlich”werden benutzt : wir hoffen, dass es unserem Helden, der seinen Opa im Kerzenlicht zu sehen glaubt, bald besser geht…
Flora und Leslie

Aucun commentaire:

Enregistrer un commentaire