Ein Satz. Ein anderer Satz. Noch ein Satz. Und kein Verhältnis miteinander. Eine lockere Bildfolge. Bildwahl: verwirrend. Eine versteckte Botschaft? Schwer zu wissen … Nur Hypothesen. Vielleicht ein Wunsch: ein Krieg ohne Blut und ohne Gewalt. Seine Kindheit zurückfinden. Untrennbare Sachen trennen. Total unverständlich. Das Buch lässt keinerlei roten Faden erkennen. Wie empfinden wir diesen Wechsel der Bilder? Jeder Leser hat seine eigene Interpretation. Für uns explodieren die Sätze wie Schüsse. Der Krieg hat sicher den Autor geprägt, der nun versucht, die Brutalität des Krieges zu übertragen.
Camille S. und Ludivine
Beim Lesen dieser Bilder ist man erstaunt. Am Anfang versteht man gar nicht, was es bedeutet. Aber nach und nach bekommt man die Idee, dass der Erzähler gerade dabei ist, zu träumen. Deshalb erklärt sich dieser Wechsel der Bilder viel leichter : es ist eine Liste von Dingen, die der Erzähler sich wünscht, aber die auch unmöglich sind. In der Tat soll man in die Vergangenheit zurückkehren, um Opa Slavko wiederzusehen, der ja am Anfang des Buchs gestorben ist. Alles ist unmöglich. Einerseits zeigt es noch einmal, dass Aleksandar am besten träumen kann, aber andererseits ist es sehr pessimistisch, was die Zukunft betrifft : wenn man sich nur unmögliche Sachen wünscht, wird das Leben nicht sehr angenehm. Vielleicht betont es auch, dass Aleksander von dem Krieg geprägt worden ist.
Cloé
Dieser Auszug ist unerwartet, insoweit der Autor einen Wechsel der Bilder schreibt. Während des Lesens fühlt man sich verunsichert. Was diese Metaphern bedeuten ist nämlich schwierig zu verstehen. Aber dank diesem Stil ist der Leser gezwungen, zu überlegen. Nach und nach wird man sich dessen bewusst, dass es sich um einen Traum handelt. Es ist, als ob Aleksandar sich an angenehme Ereignisse erinnerte. Man hat das Gefühl, dass er eine ideale Welt erfinden will. Also zeigt das Kind vielleicht, dass er ein anderes Leben haben möchte. Zum Schluss ist dieses Ende sehr komisch und man kann sich fragen, was sich hinter diesen Bildern verbirgt...
Lucie
Am Anfang dieser Wechsel der Bilder kann man sie für eine ideale Liste oder für eine Weihnachtsliste halten, weil sogar die strenge oder die gefährliche Sachen verbessert werden : z,B“Pistole nicht geladen“ oder „zehn waffenlose Soldaten“, diese Sätze betonen die Wünsche von dem Erzähler. Manchmal gibt es nur ein Wort oder einen Namen wie „Spiegelbild“ oder „Asija“, so dass Sasa den Akzent darauf legt, als ob er zeigen wollte, dass er Wert auf diese Dinge legt.
Mit dieser lockeren Bildfolge teilt er uns die auffälligen Elemente von seinem Leben mit.
Flora
In den Seiten 298 bis 302 gibt es eine lange Liste. Am Anfang versteht man nicht warum, weil der Titel des Kapitels normal zu sein scheint. Aber wenn man gut alle Zeilen des Kapitels liest, kann man sehen, dass Aleksandar uns eine Welt beschreibt. Seine Vorstellung einer idyllischen Welt. Man kann denken, dass Aleksandar wenige Sachen brauchte, um glücklich zu sein. Aber es gibt Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind die wichtigsten Sachen, die in Aleksandars Leben sein müssen, wie Asija. Man kann sehen, dass Aleksandar über viele Themen spricht : Jugoslawien, Familie, Gegenstände wie Kerzen oder Bücher, Krieg, Nachrichten wie Neil Armstrong auf dem Mond... Für mich ist Aleksandar am Anfang dieses Kapitels nostalgisch und er träumt von einer Welt, die leider nicht existiert, mit einem friedlichen Jugoslawien und Asija.
Lucas
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